Überbündisches Treffen 2017 auf dem Allenspacher Hof

Der ÜT-Markt

"Essen" ist nicht nur Nahrung und gehört als solche zu den Grundbedürfnissen des Menschen, sondern es ist ein Abbild unseres sozialen Daseins und unserer Kultur. Nicht nur wer schon mal im Orient oder in Ostasien zum Festmahl eingeladen war, weiß das, sondern täglich erleben wir das, wenn wir während des Essens miteinander kommunizieren und schon beim Kochen zusammenarbeiten. Diese Erfahrung gehört für uns auch zum bündischen Leben und deshalb laden wir Euch dazu ein, das beim ÜT 2017 auch zu erleben, indem Ihr in Kleingruppen kocht.

Dabei wollen wir Euch aber nicht allein lassen. Vor allem wollen wir die Möglichkeit geben, die benötigten Lebensmittel vorzubestellen und vor Ort bei unserem ÜT-MARKT zu erhalten, sodass das Einkaufen im Vorfeld wie auch der Transport zum Lagerplatz für Euch entfallen.

Sortiment

Dabei ist es unser Anliegen, Lebensmittel zur Verfügung zu stellen, deren Produktion mit größtmöglicher Rücksicht auf die Belange von Umwelt und Erzeugern einhergeht. Als Bündische sind wir oft in der freien Natur unterwegs und genießen Ihre Schönheit. Deshalb sind wir für die Verantwortung, diese zu erhalten, besonders sensibilisiert. Um dem nachzukommen, ist nachhaltiges Einkaufen zentral. „Nachhaltigkeit“ bedeutet für uns nicht, dass etwas zwingend mit einem Bio-Siegel ausgestattet ist, sondern zunächst einmal „regional“ sowie „saisonal“ ist. Das hat notwendigerweise zur Folge, dass nicht das gesamte Lebensmittelsortiment eines normalen Supermarktes, sondern nur ein kleineres Sortiment als vielleicht gewohnt angeboten werden kann. Da Lebensmittel wie Kaffee, Schokolade oder Gewürze natürlich trotzdem nicht fehlen dürfen, sollen diese nicht wie die meisten anderen Produkte von örtlichen Bauern gekauft, sondern vom Großmarkt bezogen werden. Doch auch hierbei sind faire Produktionsbedingungen wichtig, um nicht nur die Natur zu schonen, sondern auch die produzierenden Menschen nicht auszubeuten.

Klingt für Euch nach teuren Produkten und viel Stress bei der Planung? Sicherlich können keine Dumpingpreise gemacht werden, gerade tierische Produkte und Luxusgüter sind etwas teurer als vielleicht gewohnt – aber wenn man den Verzehr dieser Lebensmittel etwas einschränkt, merkt man den Unterschied kaum. Wir unterstützen Euch dabei, indem wir erprobte leckere Rezepte zur Verfügung stellen, anhand derer man planen kann.

Auch an Veganer und Allergiker haben wir gedacht und eine begrenzte Auswahl an entsprechenden Produkten in unser Sortiment aufgenommen.

Markttage

Nach derzeitigem Planungsstand wird es drei Markttage geben, an denen wir Eure vorbestellten Lebensmittel ausgeben: Donnerstag, Freitag und Sonntag. Um langes Warten zu vermeiden, bekommt Ihr Abholzeiten zugeteilt, zu denen Eure Bestellungen bereitstehen.

Vorbestellung

Um fairen Umgang mit den Erzeugern zu gewährleisten, müssen bestimmte Sicherheiten wie beispielsweise Mindestabnahmemengen zugesichert werden. Deshalb ist eine möglichst frühe Bestellung notwendig.

Konkret bedeutet das: Ihr werdet voraussichtlich ab Mitte Juli 2017 die Möglichkeit haben, Eure Lebensmittel vorzubestellen (und natürlich könnt Ihr bis zum Ende der Bestellfrist auch noch Änderungen vornehmen). Die Bestellfrist endet zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt zwischen zwei bis vier Wochen vor Lagerbeginn.

Bezahlt wird per Vorkasse: Spätestens eine Woche nach Bestellschluss muss der Rechnungsbetrag auf das auf der Rechnung ausgewiesene Konto eingegangen sein – denn es ist nur fair, wenn wir den Erzeugern garantieren, dass ihre Waren und Arbeit auch bezahlt werden.

Bestellungen werden mittels eines Onlineshops direkt aus dem Sortiment sowie rezeptweise möglich sein. Um Euch die Lagerung der Lebensmittel zu erleichtern, bieten wir an, Eure Bestellung auf die drei Markttage aufzuteilen.

Verkalkuliert? Die Lösung heißt Fairteiler!

Um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, bieten wir in unmittelbarer Nähe zum Marktzelt einen Fairteiler an, wo Ihr anderen Gruppen zu viel bestellte, unverarbeitete Lebensmittel zur Verfügung stellen oder zusätzliche Stopfmasse für Eure hungrigen Mäuler finden könnt. Und wer sagt, dass man 2kg Nudeln nicht auch gegen einen Klodienst eintauschen kann…? ;-)

Auch für bereits verarbeitete Lebensmittel (z.B. einen Topf gekochte Nudeln) arbeiten wir derzeit an einer Lösung – es bleibt spannend!

Müllvermeidung: Der verpackungsarme Markt

Unser Anspruch ist, den ÜT-Markt möglichst verpackungsarm zu gestalten. Deshalb klügeln wir derzeit ein ebenso ausgefeiltes wie praktikables Aus- und Rückgabesystem für Mehrweg-Pfand-Behälter aus, in die wir die Lebensmittel kommissioniert werden.

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